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„Frauen in Führung“ – Takedas Initiative für mehr Chancengleichheit im eigenen Unternehmen

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Der Mensch steht bei Takeda im Mittelpunkt, vor allem die Verantwortung für Patient:innen und für unsere Mitarbeitenden. Damit einher geht auch, Arbeitsbedingungen und eine Unternehmenskultur zu schaffen, die allen Mitarbeitenden dieselben Chancen ermöglicht –

gleich, mit welchem Geschlecht sie sich identifizieren. Unsere interne Initiative engagiert sich genau dafür: Für Diversität, Chancengleichheit und Inklusion.

Wie bewerten unsere Kolleginnen und Kollegen die Karrieremöglichkeiten bei Takeda, welche Ziele und Erwartungen haben Mitarbeitende und wie unterscheiden sich diese voneinander?

Als forschendes Pharmaunternehmen übersetzt Takeda wissenschaftliche Erkenntnisse in innovative Medikamente. Auf genau dieselbe Art und Weise widmet sich das Unternehmen der Gleichstellung der Geschlechter. Karrierewege von Frauen und Männern unterscheiden sich. Deshalb hat Takeda eine wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben, um mehr über Karrierepläne und Bedarfe der Mitarbeitenden zu erfahren.

Im Rahmen der Studie sind Frauen und Männer zu ihren Karrierechancen bei Takeda in Berlin befragt worden. Durchgeführt wurde die Studie von Christiane Funken, emeritierte Soziologie-Professorin an der Technischen Universität Berlin und Sprecherin bei der UN Women.

Die Ergebnisse zeigen: Frauen verstehen sich eher als Expertinnen, Männer eher als Generalisten. Das führt auch dazu, dass Frauen selten langfristige Karrierepläne verfolgen, Männer dagegen ihre Karriereziele strategisch planen. Entsprechend kommunizieren sie auch ihre Karrierewünsche aktiv und regelmäßig. Frauen dagegen sprechen zumeist nur auf Anfrage über ihre oft zeitlich begrenzten Karrierewünsche.

Die Studie offenbarte Nachholbedarf bei den internen Karrierepfaden für Frauen. Um die Ergebnisse der Studie umzusetzen, hat Takeda den Wandel innerhalb der Organisation weiter vorangetrieben: Basierend auf den Ergebnissen und in enger Zusammenarbeit mit Prof. Christiane Funken von der TU Berlin, die das Programm entwickelte und auch persönlich begleitete, ist ein wissenschaftlich fundiertes Entwicklungsprogramm entstanden: „Frauen in Führung“.

An der ersten Runde nahmen Frauen teil, die bislang wenig Führungserfahrung gesammelt haben. Über sechs Monate hinweg nahmen sie an Webinaren, Breakout-Sessions und Gruppencoachings teil und traten in den persönlichen Austausch miteinander. Rückblickend empfanden die Teilnehmerinnen die theoretischen und praktischen Impulse als besonders wertvoll.  Aus der ersten Runde von „Frauen in Führung“ ist ein Alumni-Netzwerk hervorgegangen, das den Austausch untereinander anregt.

Die Erfahrungen waren so positiv und nachhaltig, dass Ende 2021 die zweite Runde des Entwicklungsprogramms startete. Der Fokus lag auf „Digital Leadership“ – ein bestimmendes Thema im Rahmen der digitalen Transformation von Takeda und eine Antwort auf die Herausforderungen, die hybride Arbeitsmodelle mit sich bringen. Teilnehmerinnen waren Frauen, die bereits eine Führungsrolle innehaben. Für kommendes Jahr ist eine Neuauflage für männliche Kollegen angedacht, die zeitgemäße Berufs- und Lebensentwürfe verfolgen.