Zur Stärkung globaler Gesundheitssysteme über Arzneimittel hinausgehen

Über Takedas AtM-Strategie

Man geht davon aus, dass jeder dritte Mensch in Entwicklungsländern nicht in der Lage ist, regelmäßig notwendige Arzneimittel zu erhalten. Selbst in Ländern, die als entwickelt gelten, können Patienten, die ihre medizinische Behandlung selbst bezahlen müssen, es schwer haben, Zugang zu der Gesundheitsversorgung und den Arzneimitteln zu erhalten, die sie benötigen, oder sie können sich diese nicht leisten. Geografische Hürden hindern Bevölkerungsteile in abgelegenen Regionen, dem Standard nicht entsprechende Gesundheitsinfrastrukturen stehen einer verlässlichen Diagnose im Weg und präzises medizinisches Wissen ist einer kleinen Anzahl von Spezialisten vorbehalten. Diese Hindernisse machen es schwierig, die Menschen zu behandeln, die eine Behandlung dringend benötigen.

Während Verbesserungen bei der Versorgung, bei klinischen Innovationen und bei der Arzneimittelversorgung weiter vorankommen, bleibt der Zugang zu diesen Fortschritten eine grundlegende Herausforderung für die Gesundheit vieler Menschen auf der ganzen Welt.

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Eine Konzentration auf unbefriedigte Bedürfnisse

Als Teil der globalen Gesellschaft hat Takeda seine Anstrengungen und Herangehensweise wieder auf den Zugang zu Arzneimitteln (Access to Medicines, AtM) konzentriert. Seit vielen Jahren stellt das Unternehmen Produkte, finanzielle Unterstützung und Zugang je nach regionalen Bedürfnissen zur Verfügung. Die neue AtM-Strategie baut darauf auf, wobei eine Konzentration auf die geografischen und Therapiebereiche erfolgt, die die höchsten unbefriedigten Bedürfnisse aufweisen.

Takedas AtM-Strategie, um diese aktuellen Zustände zu verbessern.

Takedas AtM-Strategie wird geleitet durch eine patientenzentrierte Unternehmensphilosophie und dem Vermächtnis, anderen Bedürftigen zu helfen. Von den 38 Millionen Menschen, die jedes Jahr an nicht übertragbaren Krankheiten sterben, treten drei Viertel – oder 28 Millionen – dieser Todesfälle in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen auf.

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Kompetenzzentrum in Afrika

AtM-Programme spiegeln eine Vielzahl von Bedürfnissen der Gesundheitsversorgung wider – von Preisfindungsstrategien und Hilfe bei der Verbesserung von Lebensstandards bis zur Impfstoffentwicklung und diagnostischen Fähigkeiten. In Subsahara-Afrika (SSA) hat Takeda einen gemeinnützigen Ansatz für die Zugänglichkeit auf den Weg gebracht, bei dem ein Kompetenzzentrum (Center of Excellence, CoE) Nachhaltigkeit für die Diagnose und Behandlung von onkologischen und hämatologischen Krankheiten bieten wird. Dieses in Kenia befindliche CoE wird auch mit lokalen Partnern zusammenarbeiten, um Arzneimittel für die Grundversorgung in der Region leichter zugänglich zu machen.

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Globale Patientenhilfsprogramme

Einen Eckpunkt der AtM-Strategie von Takeda stellen die Patientenhilfsprogramme (Patient Assistance Programs, PAP) dar, die den Patienten, die nicht in der Lage sind, für die von ihnen benötigten Behandlungen aufzukommen, finanzielle Unterstützung bieten. Viele dieser PAP werden in den aufstrebenden Märkten eine angepasste Preisfindung mit sich bringen, da die Patienten dort ihre Gesundheitsversorgung aufgrund fehlender Rückerstattung aus der eigenen Tasche bezahlen müssen. Ziel ist es, dass jeder Patient, der eine Diagnose erhält und Takeda-Arzneimittel aus der Onkologie oder Gastroenterologie verschrieben bekommt, nach dem Prinzip „Bezahlen, was man sich leisten kann“ Zugang zur Behandlung erhält. Takeda hat in Thailand bereits ein PAP eingeführt und plant bis zum Ende des Jahres dieses auf zehn weitere Länder in Südostasien, Lateinamerika und dem Nahen Osten auszuweiten.

Eine weitere Säule der AtM-Strategie von Takeda

Die Unternehmensprogramme für soziale Verantwortung stellen eine weitere Säule der AtM-Strategie von Takeda dar. Durch diese leistet Takeda Beiträge an überproportional betroffene Bevölkerungsgruppen und Gebiete mit in der Entstehung befindlichen Gesundheitsversorgungssystemen. Diese Programme sind Teil der Strategie „über Arzneimittel hinauszugehen“ und haben zum Ziel, Krankheiten vorzubeugen und lokale Kapazitäten in Ländern aufzubauen, in denen sich Gesundheitsversorgungssysteme in der Entstehung befinden wie in Brasilien, der Ukraine und den Philippinen. In Brasilien, zum Beispiel, wird diese Aktivität den Aufbau eines Netzwerks von Infusionszentren in Kleinstädten im ganzen Land umfassen.

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Takeda engagiert sich durch kooperative, auf Erschwinglichkeit abzielende Herangehensweisen für Fortschritte bei der Patientengesundheit, die die wichtigsten Interessengruppen zusammenbringen, um zu gewährleisten, dass die neuesten, innovativen Arzneimittel die Patienten erreichen, die sie benötigen. Wir haben umfangreiche Hilfsprogramme für Patienten auf den Weg gebracht, denen Takedas potenziell lebensrettenden Arzneimittel verschrieben wurden, damit sie Zugang zu diesen erhalten.

- Giles Platford, Präsident, Geschäftseinheit Aufstrebende Märkte -


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