Osteoporose

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Durch die gestiegene Lebenserwartung gewinnt diese Krankheit zunehmend an Bedeutung und stellt eine Herausforderung für das  Gesundheitssystem dar. Osteoporose gehört zu den häufigsten Erkrankungen unserer Zeit. Für die Betroffenen ist die Erkrankung oft gleichbedeutend mit einem Verlust an Lebensqualität. Dauerhafte Schmerzen, Angst vor Osteoporose bedingten Knochenbrüchen, Veränderungen im körperlichen Erscheinungsbild und eingeschränkte Beweglichkeit sind die möglichen Folgen.
Osteoporose kann, wenn frühzeitig erkannt, behandelt werden, denn:

Osteoporose ist kein Schicksal, sondern eine Krankheit. 

Was ist Osteoporose?

Definition: Osteoporose (auch Knochenschwund genannt) ist eine Stoffwechselerkrankung des Knochens, bei der die Festigkeit und die Masse der Knochen beständig abnehmen.
Lange Zeit verläuft der Knochenabbau unbemerkt. Mit 25 bis 30 Jahren hat der Mensch seine maximale Knochenmasse aufgebaut 
 und spätestens ab dem 40. Lebensjahr geht sie wieder allmählich verloren. Vor allem die inneren Knochenverstrebungen werden zunehmend dünner, poröser oder sogar ganz abgebaut. Bei Osteoporose nimmt die Knochenmasse über das natürliche Maß hinaus ab, sodass die Betroffenen viel mehr Knochenmasse verlieren als ein gesunder Mensch. Die Knochen verlieren an Elastizität und Stabilität. Knochenbrüche zum Beispiel an den Wirbelkörpern, den Unterarmen und im Hüftbereich können die Folge sein. Der umgangssprachliche „Witwenbuckel“ ist beispielsweise die Folge von Wirbelkörperbrüchen.

Ursache 

Die Gründe für ein Ungleichgewicht zwischen Knochenaufbau und -abbau sind vielfältig und teilweise noch ungeklärt. Osteoporose tritt besonders bei Frauen nach den Wechseljahren auf. Aber auch Männer ab dem 60. Lebensjahr sind zunehmend betroffen.