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TAKHZYRO®▼: Fertigspritze macht Prophylaxe beim hereditären
Angioödem (HAE) noch einfacher

26. Oktober 2020

Berlin, 27.10.2020 – Seit dem 1. Oktober 2020 steht Lanadelumab (TAKHZYRO®) als Fertigspritze zur Verfügung.1 Die Prophylaxe mit dem humanen, monoklonalen Antikörper, der spezifisch das Plasma-Kallikrein hemmt, eröffnet bereits seit Februar 2019 HAE-Patienten ab 12 Jahren die Chance auf langanhaltende Attackenfreiheit.1,2 Für die von rezidivierenden Hautschwellungen, kolikartigen Gastrointestinal-Schmerzen und der ständigen Angst zu Ersticken geplagten Patienten war dies ein enormer Fortschritt. Die Fertigspritze erleichtert die subkutane Applikation von Lanadelumab alle zwei Wochen erheblich und stellt einen weiteren Schritt zur Therapieoptimierung des HAE dar. Erhältlich ist die Injektionslösung in einer Packungsgröße mit 1, 2 oder 6 Fertigspritzen pro Packung.

Das HAE ist eine erbliche, chronische Krankheit, die zu wiederholten Ödem-Attacken (Schwellungen) führt. Diese können im Gesicht, an den Extremitäten oder Genitalien stark beeinträchtigend, im
Gastrointestinal-Trakt sehr schmerzhaft und im Kopf-Hals-Bereich lebensgefährlich sein.3 Durch die Attacken selbst und die Angst vor der nächsten Attacke ist die Krankheitslast enorm. Für Alltag, Ausbildung und Beruf der Patienten bedeutet das erhebliche Einschränkungen.4,5 Ein optimales HAEManagement und eine effektive Attackenreduktion sind daher von großer Bedeutung.

Noch einfachere Handhabung: Fertigspritze statt Durchstechflasche

Die TAKHZYRO® Fertigspritze wurde entwickelt, um die subkutane Anwendung zur Langzeitprophylaxe weiter zu erleichtern und so das HAE-Management zu optimieren. Die Fertigspritze ist sofort einsatzbereit und enthält die vollständige Dosis von 300 mg Lanadelumab in 2 ml
Injektionslösung. Dank der aufgesetzten Nadel ist kein Aufschrauben notwendig, die Handhabung wird durch den Wegfall des Aufziehens der Ampulle zusätzlich erleichtert. Erhältlich ist die Injektionslösung
in einer Packungsgröße mit 1, 2 oder 6 Fertigspritzen pro Packung.

TAKHZYRO package image

 

Packungsgröße

PZN

3 Packungsgrößen
und PZN-Nummern.

1 Stück

16736298

2 Stück

16736312

6 Stück

16736329

Mit Lanadelumab attackenfrei 2,6

Seine starke Wirksamkeit zeigte sich in der Zulassungsstudie HELP (Hereditary Angioedema Longterm Prophylaxis), in der mit Lanadelumab 300 mg alle 2 Wochen subkutan verabreicht, die Attackenhäufigkeit um 87 % reduziert werden konnte. Im Steady-State (konstante Plasmaspiegel nach 6 Dosen alle 2 Wochen) blieben 77 % der Patienten ganz frei von Attacken.1,2 In der offenen Verlängerungsstudie (Open-Label Extension, OLE) mit 109 Patienten aus der Zulassungsstudie sowie weiteren 103 Patienten, die mindestens eine Attacke in den 12 Wochen vor Studieneinschluss erlitten hatten, ergaben sich konsistente Ergebnisse.6-8 Die OLE-Zwischenanalyse für den Zeitraum 26. Mai 2016 – 31. August 2018 zeigte mit Lanadelumab 300 mg alle 2 Wochen weiterhin eine um 87 % reduzierte Attackenrate. 58 % der Patienten blieben > 12 Monate, 78 % der Patienten > 6 Monate attackenfrei.6

Weiterführende Informationen findet das medizinisches Fachpersonal auf www.hae-im-fokus.de und Patienten auf www.leben-mit-hae.de

Quelle: Online Pressekonferenz „Pandemie new normal: Prophylaxe als Therapiekonzept bei Angioödemen – jetzt erst recht“ 27. Oktober 2020 von 16.30 bis 17.30 Uhr, Takeda Deutschland

Literatur

  1. Fachinformation TAKHZYRO 300 mg Injektionslösung (Lanadelumab), Juli 2020.
  2. Banerji A et al. JAMA 2018;320 (20):2108–2121.
  3. Maurer M et al. Allergy 2018;73:1575-1596
  4. Aygören-Pürsün E et al. Orphanet J Rare Dis 2014;9:99.
  5. Caballero T et al. Allergy Asthma Proc 2014;35:47-53.
  6. Riedl MA et al. Poster presented at the ACAAI 2019. www.shirecongressposters.com/506862.
  7. Johnston DT et al. Poster presented at the ACAAI 2019. www.shirecongressposters.com/828223.
  8. Lumry WR et al. Poster presented at the ACAAI 2019. www.shirecongressposters.com/825365.

Takhzyro 300 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze

▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer
Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer
Nebenwirkung zu melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Abschnitt 4.8 der Fachinformation.


Wirkstoff: Lanadelumab

Zusammensetzung: Eine Fertigspritze enthält 300 mg Lanadelumab* in 2 ml Lösung.
*Lanadelumab wird in der Ovarienzelllinie des chinesischen Hamsters (Chinese Hamster Ovary, CHO) mittels frekombinanter DNA-Technologie hergestellt.
Sonstige Bestandteile: Dinatriumphosphat-Dihydrat, Citronensäure-Monohydrat, Histidin, Natriumchlorid, Polysorbat 80, Wasser für Injektionszwecke.

Anwendungsgebiete: Routinemäßige Prophylaxe von wiederkehrenden Attacken des hereditären Angioödems (HAE) bei Patienten ab 12 Jahren.

Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Nebenwirkungen: Sehr häufig: Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerzen, Hautrötung, blaue Flecken, Unbehagen, Schwellung, Blutung, Juckreiz, Verhärtung der Haut, Kribbeln, Wärme und Ausschlag. Häufig: Allergische Reaktionen einschließlich Juckreiz, Unbehagen und Kribbeln auf der Zunge; Schwindelgefühl, Ohnmachtsgefühl; erhabener Hautausschlag; Muskelschmerz; anomale Leberenzymwerte.

Weitere Angaben: s. Fach- und Gebrauchsinformation.
Verschreibungspflichtig.
Shire Pharmaceuticals Ireland Limited, Blocks 2 & 3 Miesian Plaza, 50-58 Baggot Street Lower Dublin 2, IRLAND

Stand der Information: Juli 2020

 

Über Takeda

Takeda ist ein forschungsgetriebenes, wertebasiertes und global führendes biopharmazeutisches Unternehmen mit Hauptsitz in Japan. Als größter japanischer Arzneimittelhersteller engagiert sich Takeda in 80 Ländern und Regionen weltweit dafür, Patienten mit wegweisenden medizinischen Innovationen eine bessere Gesundheit und
eine schönere Zukunft zu ermöglichen. Takeda fokussiert seine Forschung auf die Therapiegebiete Onkologie, Gastroenterologie, Seltene Erkrankungen und Neurowissenschaften – sowohl in eigenen Zentren als auch gemeinsam mit externen Experten. Außerdem investiert Takeda zielgerichtet in Forschungsaktivitäten in den Bereichen Plasmabasierte Therapien und Impfstoffe, um eine noch stabilere und vielfältigere Pipeline aufzubauen.
Dabei steht der Patient mit seinen Bedürfnissen jederzeit im Mittelpunkt: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit engagieren sich täglich dafür, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern und die Zusammenarbeit mit Partnern im Gesundheitswesen voranzutreiben. www.takeda.com

Takeda in Deutschland

Mit rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört Deutschland zu den weltweit größten Landesgesellschaften von Takeda. Von Berlin aus und mit Funktionen in Konstanz steuert Takeda die Geschäftsaktivitäten für den deutschen Markt. Hier ist Takeda in den Bereichen Gastroenterologie, Onkologie, Seltene Erkrankungen (Hämophilie, Immunologie, Stoffwechsel) sowie Neurowissenschaften, Urologie und Chirurgie aktiv. Takeda betreibt in Deutschland zwei Produktionsstätten, die zum globalen Produktionsnetzwerk von Takeda gehören und Menschen in über 100 Ländern mit qualitativ hochwertigen Arzneimitteln versorgen. Im baden-württembergischen Singen sind rund 1.000 Mitarbeiter auf die Herstellung flüssiger und halbfester sowie gefriergetrockneter Arzneimittel spezialisiert. Im November 2019 hat Takeda in Singen seine erste Dengue-Impfstofffabrik weltweit eingeweiht. Im brandenburgischen Oranienburg stellen über 800 Mitarbeiter feste Arzneimittelformen, Tabletten und Kapseln, her. Am Standort befindet sich auch eine Pilotproduktion für klinische Entwicklungsprojekte. Die Arzneimittelproduktion in Oranienburg kann auf eine Tradition von mehr als 130 Jahren zurückblicken. Mehr Informationen unter www.takeda.com

Kontakt

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Tel. +49 30 206277-150
pr@takeda.com

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Tel. +49 221 995951-10
bonk@eickhoff-kommunikation.de

Diese Pressemitteilung enthält Hintergrundinformationen unseres Hauses für die Fachpresse zu Teilaspekten einer umfassenden, breiten Berichterstattung der Fachpresse über hereditäre Angioödem sowie neuen Entwicklungen in der Forschung. Sie soll eine eigene Befassung der Fachpresse mit diesem wichtigen Thema im Rahmen einer unabhängigen Berichterstattung erleichtern und ist nicht zur unveränderten Übernahme bestimmt.