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ALUNBRIG: Europäische Kommission erteilt Zulassungserweiterung für Brigatinib (Alunbrig®) als Erstlinientherapie für Patienten mit ALK+ NSCLC

5. April 2020

Berlin, 06. April 2020 – Takeda Pharmaceutical Company Limited (TSE:4502) gab bekannt, dass die Europäische Kommission (EK) die bestehende Zulassung von Brigatinib (Alunbrig®) erweitert hat: Brigatinib kann zukünftig auch zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit anaplastischem Lymphom-Kinase-positivem (ALK+) fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC), die zuvor nicht mit einem ALK-Inhibitor behandelt wurden, eingesetzt werden. Diese Entscheidung folgte auf eine positive Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP). Basis der Zulassung waren die positiven Ergebnisse der Phase 3-Studie ALTA-1L, in der Brigatinib eine überlegene systemische sowie auch intrakranielle Wirksamkeit im Vergleich zu Crizotinib zeigte. Die Zulassung von Brigatinib in der Erstlinie bietet eine zusätzliche Behandlungsoption für ALK+ NSCLC-Patienten in Europa.

 

„Patienten mit ALK+ NSCLC benötigen zusätzliche Behandlungsoptionen, die sich in der Erstlinie als wirksam erwiesen haben“, so Prof. Dr. Martin Reck, Chefarzt Onkologischer Schwerpunkt, LungenClinic Grosshansdorf. „Da Brigatinib in dieser Indikation eine deutliche Überlegenheit bei der systemischen und intrakraniellen Effektivität gegenüber Crizotinib gezeigt hat, ist diese Zulassung ein bedeutsamer Fortschritt, und bietet Ärzten von nun an eine wichtige Möglichkeit zur Behandlung von ALK+ NSCLC-Patienten.“

 

„Auch wenn wir in den vergangenen Jahren große Fortschritte in der Therapie des ALK+ NSCLC gemacht haben, gibt es nach wie vor einen großen medizinischen Bedarf, den es für die Patienten zu decken gilt“, erklärt Christopher Wiegand, Interim Country Manager von Takeda Oncology Germany. „Brigatinib hat bereits herausragende Ergebnisse in der Zweitlinie nach Crizotinib gezeigt und wir sind stolz darauf, die Substanz jetzt auch Patienten in der Erstlinie zur Verfügung stellen zu können.“

 

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