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Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen Hodgkin Lymphom
Zulassung von Brentuximab Vedotin in Kombination mit AVD

21. Februar 2019

Die EU-Kommission hat am 6. Februar 2019 die bestehende Zulassung von Brentuximab Vedotin (Adcetris®) um die Erstlinientherapie in Kombination mit AVD* bei erwachsenen Patienten mit bisher unbehandeltem fortgeschrittenem Hodgkin Lymphom (HL) im Stadium IV erweitert.1 Damit steht ab sofort eine Alternative zum Kombinations-Chemotherapie-Regime ABVD zur Verfügung. In der Phase-III-Zulassungsstudie ECHELON-1 (siehe Infobox) zeigte die Kombination mit Brentuximab Vedotin (A+AVD)* bei Patienten im Stadium IV eine statistisch signifikante Risikoreduktion für Progress, Tod oder Folgetherapie von 29 % und ein 4 % höheres Gesamtüberleben gegenüber dem Kontrollarm mit ABVD*.2,3

In der randomisierten, multizentrischen Phase-III-Studie ECHELON-1-Studie erhielten zuvor unbehandelte erwachsene HL-Patienten im Ann Arbor Stadium III und IV entweder Brentuximab Vedotin in Kombination mit AVD oder das Kombinations-Chemotherapie-Regime ABVD. Der primäre Endpunkt, das modifizierte PFS (mPFS) als Maß für das Therapieversagen, wurde definiert als die Zeit bis zur Progression, zum Tod oder zum Verabreichen von Folgetumortherapien für Patienten bei nicht komplettem Ansprechen auf die Erstlinientherapie (siehe Infobox).2 In der Zulassungstudie profitierten insbesondere HL-Patienten im Stadium IV der Erkrankung von der Behandlung mit dem A+AVD-Regime,3 daher erfolgte die Zulassung in dieser Patientengruppe.

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