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Integrierte Versorgung und Digitalisierung schaffen Mehrwert für Patient*innen

28. September 2021

Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse besichtigt Arzneimittelproduktion und tauscht sich zu innovativen Versorgungslösungen aus.

Gruppenbild

Wien, 29. September 2021 – Der Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse besuchte die Forschungs- und Produktionsstandorte von Takeda in Wien. Bei seinem Besuch betonte Andreas Huss, MBA, die Bedeutung der heimischen pharmazeutischen Forschung und Produktion für die medizinische Versorgung und diskutierte über neue Lösungsansätze im österreichischen Gesundheitssystem. Die Digitalisierung ist ein zentraler Hebel, um den bestmöglichen Therapiezugang für die Patient*innen zu gewährleisten.

„Die heimische Arzneimittelproduktion ist ein wichtiger Partner in unserem Gesundheitssystem, da sie für Versorgungssicherheit mit lebensrettenden und lebensverbessernden Arzneimitteln steht. Takeda leistet in Österreich dafür einen sehr wertvollen Beitrag. Es freut mich, dass ich diese Anlagen besichtigen kann und gleichzeitig auch Gespräche über moderne Versorgungslösungen führen kann, die allen Versicherten zugutekommen. Auch für den Standort Österreich ist es erfreulich, wenn so wie hier sowohl Forschung und Entwicklung als auch Produktion direkt in Österreich angesiedelt sind“, erklärt Andreas Huss, MBA, Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse.

Medizinische Versorgung aus Österreich

„Takeda hat sich zum Ziel gesetzt, lebensverbessernde und -erhaltende Arzneimittel für die Behandlung von seltenen und komplexen Erkrankungen zu entwickeln, zu produzieren und anzubieten. Besonders stolz bin ich darauf, dass viele dieser Medikamente hier in Österreich erforscht und produziert werden. Wir freuen uns sehr, dass wir dem ÖGK Obmann unser Unternehmen entlang der ganzen Wertschöpfungskette präsentieren konnten“, betont DI Karl Heinz Hofbauer, Leiter der Takeda Produktionsstandorte in Wien.

Auch die Qualität und Sicherheit von Arzneimitteln von Takeda wird in Österreich überprüft. Doz. Dr. Thomas R. Kreil, Leiter von Global Pathogen Safety bei Takeda, erklärt: „Der Bereich ‚Global Pathogen Safety‘ ist ein globales Kompetenzzentrum von Takeda in Wien, an dem anerkannte Virologinnen und Virologen schon bekannte Viren, aber vor allem auch neu auftretende Viren untersuchen und so über die Qualität und Sicherheit aller Plasmaprodukte aber auch von Biotechnologieprodukten wie rekombinante Proteine, Zell- und Gentherapien von Takeda weltweit wachen.“

Die richtige Therapie zur richtigen Zeit am richtigen Versorgungsort

Anthea Cherednichenko, MBA, Geschäftsführerin von Takeda Pharma Austria, führt aus: „Wir haben uns vorgenommen, dass Menschen mit seltenen Erkrankungen ihre Therapien ohne Hürden und Schranken erhalten. Darum fordern und fördern wir umfassende Therapiekonzepte, die die richtige Therapie zur richtigen Zeit am richtigen Versorgungsort ermöglichen. Wobei die richtige Zeit bereits mit der rechtzeitigen Diagnose beginnt. Menschen mit seltenen und komplexen Erkrankungen haben viel zu oft einen langen Weg bis zur Diagnose und in dieser Zeit entstehen bereits Folgeschäden, die für das System kostenintensiv sind. Der richtige Versorgungsort berücksichtigt die Lebenssituation der Patientin oder des Patienten. Kann zum Beispiel eine berufstätige Patientin ihre regelmäßigen Infusionen zuhause selbst anwenden, anstatt sie mehrmals wöchentlich in einer Ambulanz verabreicht zu bekommen, werden sowohl ihre persönlichen Zeitressourcen als auch Betriebs- und Personalkosten beim Arbeitgeber und in der Ambulanz gespart.“

Hier ergänzt Huss: „Solchen integrierten Versorgungslösungen steht im österreichischen Gesundheitssystem häufig die strikte Trennung zwischen stationären und ambulanten Bereich im Weg. In der Bundeszielsteuerung arbeiten Bund, Länder und Sozialversicherung gemeinsam daran gute und Seit 2 von 2 sinnvolle integrierte Versorgungsmodelle zu schaffen, die diese Hürden überwinden. Keine Patientin und kein Patient sollen sich die Frage stellen müssen, wer zahlt. Dann geht es nur mehr darum wo die Verabreichung sinnvoll ist.“

Digitalisierung kann helfen

Cherednichenko weist auf die Chancen hin, die in der Digitalisierung liegen: „Die entscheidende Frage ist, wie wir Investitionen im Gesundheitswesen zum umfassenden Nutzen der Patient*innen einsetzen. Wenn die Behandlungspfade besser an deren Bedürfnisse angepasst werden, ist das nicht nur bequemer, sondern eine nachhaltige Verbesserung für die Menschen und das Gesundheitssystem. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen kann diesen Anspruch auf umfassende Versorgung zur richtigen Zeit am richtigen Versorgungsort unterstützen. Die digitale Datenerfassung kann zur schnelleren und besseren Diagnosefindung beitragen und die Zusammenarbeit aller Systempartner optimieren.“

Gesund Arbeiten für die Gesundheit anderer

Abschließend betont Andrea Neubauer, Betriebsratsvorsitzende bei Takeda: „Die Arbeitsatmosphäre bei Takeda ist von der Motivation geprägt, schwer kranken Menschen moderne Therapien anbieten zu können, die Leben retten und die Lebensqualität nachhaltig steigern. Das ist Arbeiten mit Sinn. Bei Takeda Österreich, als pharmazeutisches Unternehmen, ist der Arbeitnehmer*innenschutz, Unfallvermeidung und Ergonomie ein integraler Teil der Unternehmenskultur. Speziell in der Pandemie boten der Arbeitsmedizinische Dienst und der Betriebsrat Informationen zu Covid, die von der Belegschaft sehr geschätzt wurden. Das gab vielen Sicherheit in schwierigen Zeiten.“

Über Takeda international

Takeda ist ein weltweit führendes, werteorientiertes, forschendes biopharmazeutisches Unternehmen mit Hauptsitz in Japan. Takeda hat sich zum Ziel gesetzt, lebensverbessernde und -erhaltende Arzneimittel für die Behandlung von seltenen und komplexen Erkrankungen zu entwickeln, zu produzieren und anzubieten. Dabei steht immer das Engagement für Patient*innen, Mitarbeitende und die Umwelt im Vordergrund. www.takeda.com

Über Takeda in Österreich

In Österreich arbeitet Takeda entlang der gesamten pharmazeutischen Wertschöpfungskette: Forschung & Entwicklung, Plasmaaufbringung, Produktion und Vertrieb. Takeda ist der größte Pharmaarbeitgeber Österreichs. Rund 4.500 Mitarbeiter*innen tragen täglich dazu bei, dass Medikamente aus Österreich in die ganze Welt gelangen und Patient*innen in Österreich Zugang zu innovativen Arzneimitteln von Takeda erhalten. Die Entwicklungs- und Produktionsstandorte von Takeda befinden sich in drei Bundesländern, in Wien, Linz und Orth an der Donau. Das österreichische Produktportfolio von Takeda hilft Patient*innen unter anderem in den Bereichen Onkologie, Hämophilie und Genetische Erkrankungen, Gastroenterologie und Immunologie. 2020 und 2021 wurde Takeda in Österreich als Top Employer und Great Place to Work ausgezeichnet. www.takeda.at.

Fotos zum Download unter: http://www.publichealth.at/portfolio-items/OEGK-Obmann-bei-Takeda/

Rückfragehinweis

Takeda Public Policy & Communications
MMag. Astrid Jankowitsch
Tel: 0664 832 0342
E-Mail: astrid.jankowitsch@takeda.at

Journalistenservice / Agentur
Public Health PR Mag.
Michael Leitner Tel.: 01/60 20 530-92
E-Mail: michael.leitner@publichealth.at