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Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Bluthochdruck:

Essentielle arterielle Hypertonie, oft verkürzt auch Hypertonie, Hypertonus, Hypertension oder im täglichen Sprachgebrauch Bluthochdruck genannt, ist ein Krankheitsbild, bei dem der Blutdruck im  arteriellen Gefäßsystems chronisch erhöht ist. Im  Gegensatz zur sekundären Hypertonie hat essentielle Hypertonie keine erkennbare organische Grunderkrankung als Auslöser.

Wird bei einem Erwachsenen der Blutdruck in Ruhe gemessen, sollte – bei Selbstmessung – der
höhere, systolische Wert unter 135 mmHg und der niedrigere, diastolische Wert unter 85 mmHg
liegen. Wenn mehr als 7 von 30 Messwerten über 135/85 liegen, besteht Bluthochdruck.

Bei der Arztmessung gilt 140/90 mmHg als oberer Grenzwert.

Da erhöhter Blutdruck lange Zeit keine oder nur uncharakteristische Beschwerden verursacht, wird die Bedeutung dieser Erkrankung durch die Patienten gerne unterschätzt. Ebenso stellt die Erhaltung der Therapieadhärenz eine Herausforderung in der täglichen Praxis dar.
Wird arterielle Hypertonie rechtzeitig diagnostiziert und konsequent therapiert, lässt sich das Risiko von Herz-Kreislauf- und Organschäden (Herzinfarkt, Schlaganfall, Herz- und Niereninsuffizienz, etc.) erheblich reduzieren.

Neben Lebensstilmodifikation (ausgewogene Ernährung, Verringerung des Kochsalzkonsums, Gewichtsreduktion bei Übergewicht, kein übermäßiger Alkoholkonsum, Verzicht auf das Rauchen, regelmäßiger Sport, Entspannungstechniken) steht zur Behandlung der Hypertonie eine Vielzahl verschiedener Substanzen zur Verfügung. Dadurch kann in der Therapiewahl die individuelle Situation des Patienten / der Patientin berücksichtigt werden.

Ebrantil

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