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Säurebedingte Erkrankungen des Verdauungstraktes

Peptische Erkrankungen und somit Erkrankungen, an deren Entstehung Salzsäure und Enzyme des Magens beteiligt sind, betreffen Speiseröhre, Magen und Duodenum, also den oberen Gastrointestinaltrakt. Aufgrund der Lokalisation und der Pathogenese unterscheidet man

 

  • Die Refluxkrankheit (Gastroesophageal Reflux Disease, GERD),
  • Das Ulcus ventriculi (Magengeschwür),
  • Das Ulcus duodeni (Zwölffingerdarmgeschwür).

 

Ein peptisches Geschwür ist ein scharf begrenzter Gewebedefekt, der die Schleimhaut und auch darunterliegende Gewebeschichten betrifft. Kommt es bei einer Refluxkrankheit zu Veränderungen der Schleimhäute (Erosionen oder Ulzerationen), spricht man von einer Refluxösophagitis. Gerade die Refluxösophagitis ist gekennzeichnet durch ein Missverhältnis von defensiven und aggresiven Faktoren im oberen Gastrointestinaltrakt.

 

Zu den defensiven Mechanismen (magenschützenden Faktoren) zählen:

  • Die Schleimhautbarriere mit intaktem Oberflächenepithel
  • Ausreichende Schleimproduktion
  • Unbehinderte lokale Durchblutung

 

Zu den aggressiven Mechanismen zählen:

  • Gesteigerte Salzsäureproduktion
  • Gesteigerte Eiweißproduktion, v.a. Pepsinogen
  • Helicobacter-pylori-Besiedelung

 

In Österreich hat sich die Refluxkrankheit zu einer Volkskrankheit entwickelt, die sich durch saures Aufstossen, Magenübersäuerung und Brennen in der Speiseröhre („Sodbrennen“) schmerzlich bemerkbar macht! Seit dem Siegeszug der Protonenpumpenhemmer (PPI) sind säurebedingte Krankheiten des Magen-Darm-Traktes therapeutisch keine Herausforderung mehr. Protonenpumpenhemmer wie z.B. Pantoloc® und Agopton® gelten als äußerst effektiv und sicher!

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