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OBIZUR

Wirkstoff

Susoctocog alfa (rekombinanter Antihämophiliefaktor VIII, porcine Sequenz ohne B Domäne)

Wirkmechanismus

Dabei handelt es sich um einen modifizierten FVIII mit der genetischen Sequenz vom Schwein. Das Besondere am resultierenden Molekül ist, dass es dem humanen FVIII ähnlich genug ist, um dessen Funktion in der Gerinnungskaskade zu übernehmen. Gleichzeitig unterscheidet es sich jedoch in einem Ausmaß, das ausreicht, um nicht von den Autoantikörpern inhibiert zu werden. Ein besonderer Vorteil ist die einfache Messbarkeit: Die Konzentration von OBIZUR kann mittels Standard-FVIII-Tests überwacht werden.

obizur

Anwendungsgebiete

Behandlung von Blutungsepisoden bei Patienten mit erworbener Hämophilie, die durch Antikörper gegen den Faktor VIII verursacht wird. OBIZUR ist für Erwachsene indiziert.

Heilungsphase

Sobald die Blutung anspricht, normalerweise innerhalb der ersten 24 Stunden, die OBIZUR Behandlung mit einer Dosis fortsetzen, die die FVIII-Aktivität bei 30 – 40 % halt, bis die Blutung kontrolliert ist. Die maximale Plasma-FVIII-Aktivität darf 200 % nicht übersteigen. Die Lange der Behandlung hangt von der klinischen Beurteilung ab.

 
 

 

Stärken

500 E. – 1 ml

Packungsgrößen

1 x 1 ml
5 x 1 ml
10 x 1 ml

Art der Anwendung

intravenös

Aufbewahrung

  • Im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C). Nicht einfrieren.

Packungsinhalt

  • Durchstechflasche(n) mit 500 E. OBIZUR Pulver
  • Fertigspritze(n) mit 1 ml Lösungsmittel
  • Flaschenadapter

Zusätzliche Information

Fachinformation OBIZUR >